Portrait KHE

The Sequitur Project

Alte Schmiede
Vienna, 20 Jun 2008


Bei Sequitur handelt es sich um eine Serie von Stücken, in denen instrumenten-spezifische Möglichkeiten ausgelotet und in Echtzeit mit live-elektronischen Klangprozessen konfrontiert werden. Der Titel (aus dem Lateinischen übersetzt: „es folgt“) spielt einerseits auf die berühmten „Sequenze“ von Luciano Berio an; andrerseits bezieht er sich auf das strukturelle Gestaltungsprinzip der Elektronik, die aus dem instrumentalen Live-Input einen 8-stimmigen Proportionskanon generiert, der gleichermaßen als Begleitung und Nachhall des gerade Gespielten wirkt. Darin spiegelt sich der Solist vielfach wieder und tritt mich sich selbst in einen vielstimmigen Dialog.

In diesem Konzert präsentierte Karlheinz Essl vier der insgesamt zwölf Kompositionen und erläuterte deren Konzeption. Alle Stücke wurden zum ersten Mal in Österreich aufgeführt. Eingebettet zwischen diesen Werken standen stand eine Soloperformance von Karlheinz Essl für Spieluhr und Computer sowie zwei Duo-Improvisationen.


Ausführende

Cordula Bösze: Flöte
Jörg Engels: Trompete, Melodika
Isabel Ettenauer: Spielzeugklavier
Karlheinz Essl: E-Gitarre, Live-Elektronik, Spieluhr


Einführung

Schönen guten Abend! Ich bin ganz gerührt, dass so viele Menschen hier sind. Heute ist es ja nicht so einfach, hierher zu finden, weil die Stadt wegen der EURO 2008 von verschiedenen Fußballfans blockiert ist. Aber ungeachtet dessen haben doch 30 bis 40 Personen hierher gefunden.

Zunächst möchte ich einen kurzen Überblick geben, worum es heute geht. Wie Sie vielleicht wissen, habe ich mich im letzten Jahrzehnt sehr intensiv mit Formen von nicht-notierter Musik beschäftigt, mit Improvisationskonzepten, habe sehr viel mit verschiedenen MusikerInnen gearbeitet. Nach dieser Phase des Neulands-Betretens, in der ich mich auch als Komponist neu finden musste, habe ich einen Versuch gestartet, indem ich die Erfahrungen aus dem Improvisierten - das sich sozusagen ins Offene begibt und nicht einem vorgezeichnetem Weg folgt - mit kompositorischen Konzepten zu verbinden, die eine ganz klare, sequentielle Logik verfolgen. Deswegen auch der Titel dieser Serie von 12 Stücken für verschiedene Soloinstrumente und Live-Elektronik Sequitur. Das ist ein lateinischer Ausdruck, der "es folgt" bedeutet. Er kommt ursprünglich aus der Philosophie und bezeichnet logische Folgerungen, wo eines das andere ergibt. Es gibt dafür ein musikalisches Pendant, das schon sehr alt ist - es tritt bereits im Mittelalter und in der Renaissance auf - der Kanon: Eine musikalische Folge, die in einem neuen Kontext wiederkehrt und eine logische Weiterführung dessen, was schon gespielt wurde, ergibt.


Score of "Sequitur I"

Partiturausschnitt aus Sequitur I
Foto: Didi Sattmann


Dieses Gestaltungsprinzip liegt auch "Sequitur" zugrunde. Der Klang des Soloinstrument, dessen Part in Form einer Partitur notiert ist - wird via Mikrophon bzw. Tonabnehmer in einen Computer kanalisiert. Dort befindet sich ein Programm, was ich geschrieben habe - der sog. Sequitur-Generator - der aus den eingespeisten Klängen eine Art Kanon generiert. Allerdings keiner, wie er etwa in der Renaissance gemacht worden wäre, sondern ein Kanon, der die Ideen und Konzepte des Serialismus und der algorithmischen Musik in sich aufgenommen hat. Sprich: Ein Kanon, der im Unterschied zum ursprünglichen Konzept nicht voraussehbar ist. Normalerweise ist ein Kanon eine Struktur, die man sehr gut voraushören kann - da weiß man, was passiert, alles läuft wie auf Schiene. Bei "Sequitur" hingegen ist das ganz anders, da das kanonische Prinzip vielfach gebrochen wird, sodass man den Kanon eigentlich gar nicht hört. Was man allerdings hört ist, dass das, was einmal gewesen ist, später wieder erscheint und sich neu zusammensetzt und in neuen Kontexten auftritt. Dies ermöglicht, dass ein Musiker nun mit sich selbst spielen kann. Eine ziemlich absurde Situation, den ein Solist kann ja nicht mit sich selbst musizieren. Er spielt entweder mit anderen oder mit dem Raum, aber nicht mit sich selbst. Hier hingegen ist das Verhältnis umgekehrt - er kann plötzlich mit sich selbst in Kontakt treten.

Die "Sequitur"-Serie entstand aus Experimenten, die ich im letzten Jahr begonnen hatte. Weil ich vor 30 Jahren als Teenager einmal E-Gitarre gespielt habe und mit Rockbands zu tun hatte und vor zwei Jahren begonnen hatte, dieses Instrument wieder zu spielen, habe ich die E-Gitarre als Experimentierfeld benutzt. So habe ich gemeinsam mit dem Computer verschiedene Sachen ausprobiert, woraus sich schließlich die Stückidee entwickelt hat.


Karlheinz Essl & Cordula Bösze playing "Sequitur I"

Karlheinz Essl: Live-Elektronik, Cordula Bösze: Flöte
Foto: Didi Sattmann


Sequitur I

Wir beginnen nun mit dem allerersten Stück des Zyklus, Sequitur I. Eine Art Freihandskizze, die ich an einem Tag komponiert habe. Es war ein Versuch, ein Stück zu schreiben für ein so simples Instrument wie die Flöte: Eines der einfachsten und ältesten Instrumente überhaupt, das aber trotzdem so viel Komplexität in sich trägt. Besonders, wenn es eine Flötistin wie Cordula Bösze spielt, die die Flöte zwischen Atmung und Stimme und allem möglichen Abgründigen bespielen kann. Ich verwende in diesem Stück ganz gezielt instrumententypische, idiomatische Setzungen, die in diesem Instrument drinnenstecken - die Flöte als Verlängerung des menschlichen Atems. Dieses Stück musizieren wir nun in einer Fassung für zwei: Cordula spielt den notierten Part, und ich improvisiere sozusagen den Kanon dazu.


Sequitur I (2008)
for flute and live-electronics
Cordula Bösze: flute / Karlheinz Essl: live-electronics


non Sequitur

non Sequitur (2008) - excerpt
for punch tape music box and live-electronics
Karlheinz Essl: music box & live-electronics


Das war die Uraufführung von non Sequitur - eine Reihe von Nebenprodukten der "Sequitur"-Serie, in denen versucht wird, die Prädikatenlogik zu umgehen, indem sie quasi ad absurdum geführt werden. Dieses Stück bezieht sich auf das Werk von Philipp K. Dick, der einigen von Ihnen als Science Fiction Autor bekannt ist, der sehr schräge Geschichten verfasst hat, wo ähnliche Vorgänge passieren wie hier mit diesem sehr einfachen Instrument: eine Spieluhr, diatonisch gestimmt und mit Lochstreifen zu spielen. Sie wurde mit einem Kontaktmikrophon abgenommen, und alles andere hat der Sequitur-Generator gemacht, den ich mit der linken Hand mit Hilfe eines MIDI-Controllers gesteuert habe.


non Sequitur

Karlheinz Essl während der Performance von non sequitur
Foto: Didi Sattmann


Sequitur VI

Jetzt kommt wieder ein echtes "Sequitur"-Stück. Ich freue mich, dass ich heute Jörg Engels mit dabei habe, seines Zeichens Trompeter ist eben nicht ein Neuer-Musik-Fuzzie wie alle anderen hier... (Gelächter im Publikum)

Jörg Engels: "Nein, ich finde das super! Denn normalerweise läuft die Diskriminierung immer anders rum!" (Gelächter im Publikum)

Kennen gelernt haben wir uns über das gemeinsame Improvisieren - und zwar frei und ohne Konzept (was wir heute später auch noch machen werden, um das Duo-Prinzip auf einer anderen Ebene noch einmal zu zeigen). Ich fragte ihn, ob er ein Trompetenstück aus der "Sequitur"-Reihe spielen wollte. Er war zunächst zögerlich wegen Neuer Musik mit Noten uns so - das hat er schon lange nicht mehr gemacht (Gelächter). Er ist gezeichnet durch seine dreijährige Zusammenarbeit mit dem Stockhausen-Ensemble; ich glaube, das hat ihm den Rest gegeben. Irgendwann reicht's dann einmal...

Das Stück habe ich ihm zuerst als harmonische Struktur gegeben - eine Art harmonische Sequenz, mit der wir zusammen wunderbar improvisiert haben. Später wollte ich diesem Stück aber eine richtige Fassung geben. So habe ich mich einmal eine Woche lange hingesetzt und es minuziös auskomponiert. Nachdem ich es Jörg geschickt hatte, ist er in Ohnmacht gefallen: "Das kann ich ja gar nicht spielen! Wie soll ich das denn machen?" Ich sagte: "Das ist alles nicht so schwer, das schaffst du!" Und er spielt es wirklich jetzt ganz super (Gelächter). Die selben Dinge, die als Material der ursprünglichen Improvisation definiert wurden, sind nun in eine kompositorische Fassung gebracht worden.

Wir spielen nun die Uraufführung von Sequitur VI. Diesmal läuft es allerdings ganz anders als bei "Sequitur I", wo ich den elektronischen Part improvisiert habe. Die Stücke sind so konzipiert, dass sie von einem Solisten oder einer Solistin allein gespielt werden können. Man braucht hier keinen Lastwagen voll Elektronik und keine Tontechniker. Die Idee ist, dass man lediglich ein Laptop hat, ein Mikrophon und das Instrument benötigt. Man spielt seinen ausnotierten Part, und der Computer erledigt den Rest. Ganz so simpel ist es allerdings nicht, denn es gibt eine ausgearbeitete Folge von Zuständen, die dem Computer übermittelt werden muss. In der Regel erfolgt dies durch Tastendruck, was ich jetzt übernehmen werde. Ich lese die Partitur mit und werde an bestimmten Stellen eine Taste drücken. Eigentlich etwas sehr unmusikalisches. Die Musik kommt einzig und allein von Jörg Engels...

Jörg Engels: "Und von Karlheinz Essl!"


Sequitur VI (2008) for trumpet and live-electronics
Jörg Engels: trumpet & live-electronics


Improvisation I: Flöte & Computer

Das nächste Stück ist keine "Sequitur"-Komposition, sondern eine Improvisation zwischen mir und er Flötistin Cordula Bösze. Sie versucht, die Flöte mit anderen Augen zu betrachten: Nicht als klassisch tradiertes Blasinstrument mit seiner Geschichte und seinem Repertoire, sondern - sagen wir mal - als eine Metallröhre...

Cordula Bösze: "Edelmetallröhre"!

...genauer genommen eine Silbermetallröhre mit Löchern in bestimmten Abständen, Klappen und einer Mundplatte, mit der man mit seinem Atem Luft hineinblasen kann. Man kann mit dem Zwerchfell Impulse geben, man kann mit dem Gaumensegel und dem Rachenraum Vokale formen. Durch diese nüchterne Betrachtungsweise kann man daraus ein neues Instrument machen, das ich einmal "inside flute" genannt habe, weil es hier im Grunde die Klänge aus dem Inneren der Flöte sind, die man normalerweise nicht hört. Normale Töne, wie wir sie sonst gewöhnt sind, kommen sehr selten vor und sind eher Ausnahmeerscheinungen, so wie sonst die Geräusche auf der Flöte. Wir drehen hier also die Wertigkeiten um.


MIDI Controller

MIDI-Controller von Karlheinz Essls m@ze°2
Foto: Didi Sattmann


Vorhin hatte ich erwähnt, dass bei "Sequitur" ein Solist mit sich selbst spielt. Hier bei unserer Improvisationen ist das Verhältnis wieder anders, weil hier zwei Leute aufeinander zulaufen mit ihren Instrumenten und gemeinsam etwas schaffen von dem wir nicht wissen, was es ist. Es gibt dabei keinerlei Absprachen hinsichtlich der Form oder eines Ablaufs. Wir versuchen vielmehr, aus dem Moment heraus etwas Gemeinsames zu erschaffen. Dazu möchte ich noch eine kurze Geschichte erzählen. Viel wissen schon Bescheid, dass ich vor 10 Jahren begonnen habe, ein eigenes Instrument zu entwickeln, das den schönen Namen m@ze°2 trägt. Es basiert auf einem Computerprogramm, das ich als work-in-progress ständig weiterentwickle. Dies stellt sozusagen das Zentrum und die Intelligenz dieses Instruments dar. Rundherum angeordnet sind - wie bei der Orgel mit ihren Registern und Tastaturen - verschiedene Kontrollpulte, mit denen ich dieses System steuern kann. Ich nehme hier allerdings keine Klänge von der Flötistin auf, es gibt keinen Input von ihr zu mir, den ich weiterverwurste - alles, was sie spielt, stammt ausschließlich von ihr, und was der Computer erzeugt, wird von mit gespielt. Obwohl es also im Technischen keinerlei Verbindungen zwischen uns existieren, gibt es doch - wie Sie gleich hören werden - jede Menge von musikalischen Zusammenhängen.


Bösze Flöte (2008) improvisation for flute and computer
Cordula Bösze: inside flute, Karlheinz Essl: computer


Sequitur VIII

Jetzt beginnt der schwierigste Teil des Abends: wenn der Komponist nach fast 30 Jahren zum ersten Mal wieder öffentlich E-Gitarre spielt und dabei ein eigenes Stück namens Sequitur VIII interpretiert...


Karlheinz Essl spielt "Sequitur VIII"

Karlheinz Essl spielt Sequitur VIII
Foto: Didi Sattmann


Sequitur VIII (2008) for electric guitar and live-electronics
Karlheinz Essl: electric guitar & live-electronics


Improvisation II: Trompete & Computer

Jörg Engels habe ich - wie bereits erwähnt - über's Improvisieren kennengelernt. Wir begeben uns jetzt wieder aufs musikalische Glatteis und werden jetzt aus des Augenblick heraus ein gemeinsames Stück vor Ihren Ohren erschaffen.


Karlheinz Essl und Jörg Engels improvisieren

Karlheinz Essl: Computer, Jörg Engels: Trompete & Melodika
Foto: Didi Sattmann


Sequitur V

Der Höhepunkt des heutigen Abends ist die Uraufführung von Sequitur V, gespielt auf dem kleinsten und groteskesten Instrument, das man sich vorstellen kann, einem Klavier, das offensichtlich im Wollwaschgang eingegangen ist und deswegen etwas komisch klingt. Es handelt sich um ein sog. Spielzeugklavier, ein Instrument, was ursprünglich für Kinder gedacht ist.

Der erste Komponist, der es verwendet hat, war John Cage, der 1948 die Suite for Toy Piano komponiert hat. Dann gab's lange Zeit nichts, und dann hat sich in den 1980er Jahren Bernd Wiesemann aus Düsseldorf wieder mit diesem Instrument beschäftigt. Anfang des 21. Jahrhunderts kam aus St. Pölten eine junge Dame namens Isabel Ettenauer, die eine ausgebildete Pianistin, die ihr ganzes Leben dem Spielzeugklavier geweiht hat. Das normale Klavier spielen eh die anderen, also hat sie sich ganz auf das Spielzeugklavier konzentriert. Und weil es bislang dafür nur ein einziges Stück gab - nämlich das von John Cage - hat sie alle möglichen KomponistInnen gefragt, ob sie nicht ein Stück für dieses Instrument schreiben wollen. Das haben tatsächlich auch einige Menschen gemacht. Es gibt seit einigen Jahren eine CD mit dem Namen The Joy of Toy, das diese eigens für Isabel geschriebenen Stücke enthält. Isabel wollte auch ein Stück von mir und hat mich jahrelang gelöchert, und ich habe zuerst aus Zeitmangel abgesagt. Schließlich habe ich mich doch breitschlagen lassen, allerdings unter der Bedingung, dass sie mir ihr Instrument für einige Zeit ausleiht. Das hat sie nun tatsächlich gemacht und mir ihr Concert Grand - dieses wunderbare Steinway-Imitat - zur Verfügung gestellt. 2005 entstand dafür dann ein Stück mit dem wunderschönen Titel Kalimba, in dem der doch etwas merkwürdige Klang dieses "Klaviers" durch elektronische Musik, die auf einem im Inneren des Instrumentes versteckten Lautsprecher dazuspielt, aufgebrochen wird.

Isabel fährt mit ihren Spielzeugklavieren um die Welt. Vor einiger Zeit hat sie sich an mich gewandt mit der Frage, ob ich nicht ein Stück für Toy Piano mit Elektronik schreiben könnte - und zwar eines, das sie ganz allein selber spielen kann. Dies war einer der Startzünder für das "Sequitur"-Projekt. Es ist immer etwas mühsam, wenn ich als Komponist jedes Mal zu den Aufführungen mitfahren muss. In "Sequitur" versuche ich nun, mich selbst überflüssig zu machen, indem ich die Stücke komponieren und die Elektronik in Form eines Computerprogramms zur Verfügung stelle was es jedem erlaubt, diese Stücke allein aufzuführen. So können auch Cordula Bösze und Jörg Engels ihr jeweiliges Stück zu Hause üben - mit Kopfhörern oder Lautsprechern. Das ist etwas ganz anderes als wenn man immer einen Zampano braucht, der die Regler bedient.

Cordula Bösze: "Aber es ist viel schöner, wenn der Karlheinz dabei ist!"

Das Spielzeugklavier ist ein besonderes Instrument, weil es eben kein Klavier ist: Es hat keine Saiten, sondern Metallstäbe, die angeschlagen werden. Das klingt eigentlich eher nach Glocken, etwas geräuschhaft. Der Ton ist sehr dünn, man kann ihn wenig modulieren. Dynamik gibt es ebenfalls nicht sehr viel, es gibt auch kein Pedal und durch das Fehlen einer Dämpfermechanik kaum Möglichkeiten der Phrasierung. Aber: Das Tolle bei diesem Instrument ist, dass es völlig frei von Geschichte ist. Jeder Klavierton, den ich anschlage, erinnert mich unweigerlich an Bach, Beethoven oder Mozart. Das ist beim Spielzeugklavier allerdings überhaupt nicht der Fall...

schlägt eine Taste an (Gelächter)

Das fördert natürlich die Kreativität, weil dieses völlig Unverbrauchte einen förmlich herausfordert, etwas damit zu gestalten.


Karlheinz Essl und Isabel Ettenauer spielen "Sequitur V"

Karlheinz Essl: Live-Elektronik, Isabel Ettenauer: Toy Piano
Foto: Didi Sattmann


Isabel Ettenauer: Ich möchte gerne noch hinzufügen, dass zwischen "Kalimba" und dem Werk, das sie gleich hören werden, noch ein drittes Toy Piano Stück liegt, dass der Karlheinz für mich geschrieben hat, das WebernSpielWerk. Mit dem heute gehörten Werk Sequitur V geht Karlheinz Essl auch in die Geschichte ein als erster Komponist, der drei Werke für Spielzeugklavier geschrieben hat! (Gelächter, Applaus)


Sequitur V (2008) for toy piano and live-electronics
Isabel Ettenauer: toy piano & live-electronics



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Updated: 10 Aug 2015