Karlheinz Essl

à trois - seul

for violin, viola and cello
1997-1998



Hohe Schule des Streichtrios (Edwin Baumgartner)
in: Wiener Zeitung, 2. April 1998

(...) Auch Karlheinz Essls à trois - seul leidet ein wenig darunter, dass strukturelle und klangliche Raffinessen kein schlüssiges Ganzes ergeben. Dennoch spürt man bei Essl den unbedingten Ernst seines gestalterischen Ansatzes, seine ungewöhnliche kompositorische Fantasie, was dieses Werk letzten Endes doch über das normale Mittelmaß hinaushebt. (...)



Flächen im Steinbruch (Reinhard Kager)
[Bericht über das Festival Hörgänge]
in: FAZ, Freitag, 24.4.98

(...) Um Kommunikationsstrukturen kreist schließlich auch Karlheinz Essls Streichtrio à trois - seul, das - verbunden durch zwei flageolettgesättigte Zwischenspiele - ein musikalisches Triptychon aufblättert: Von gesplittet solistischem Spiel über polyphones Reagieren führt das vom Orpheus Trio Wien uraufgeführte Werk zuletzt zur homophonen Synthese. (...)



Insel-Musik vom Archipel der Unseligen (Christian Baier)
Das "Hörgänge"-Festival im Wiener Konzerthaus
in: Neue Zeitschrift für Musik 3/1998

(...) Nicht zu unterschätzen ist im aktuellen Musikschaffen Österreichs ein ein "pädagogischer" Zug. Musik wird nicht - wie zu seligen Darmstädter Zeiten - als elitäres Bildungsgut aufgefasst, sondern es finden sich immer mehr zeitgenössische Kompositionen, die in ihrer Konzeption und Durchhörbarkeit geeignet sind, ein traditionsverhaftetes Publikum mit den Techniken und Konzepten der Moderne vertraut zu machen. (...) Mit dem fünfsätzigen Streichtrio à trois - seul ist auch Karlheinz Essl ein solches Werk gelungen, ohne dass der Komponist von seiner materialbezogenen Kompositionsweise abgewichen wäre. Indem Essl jedoch Komponieren nicht als ästhetische Festschreibung sieht und schon beim Entwurf der strukturellen Bezüge nicht versucht, ausserhalb des musikalischen Materials (etwa in den derzeit so beliebten Bereichen der Naturwissenschaften oder der Philosophie) zu arbeiten, gelingt ihm eine exemplarische musikalische Stimmigkeit. (...)



Neue Musik (Carsten Fastner)
Orpheus Trio Wien: Streichtrios der Moderne (Schönberg, Webern, Essl u.a.)
in: FALTER 46/99

(...) Wer Karlheinz Essl nur von seinen Computerimprovisationen her kennt, wird bei à trois - seul überrascht sein, wie viel der ehemalige Schüler des Schönberg-Wiederentdeckers Friedrich Cerhas von "klassischer" Komposition für klassisches Ensemble versteht, wie stringent und greifbar er das im Titel angedeutete Konzept musikalisch umsetzt. (...)



CD Kritik (Andreas Hauff)
Orpheus Trio Wien: Streichtrios der Moderne (Schönberg, Webern, Essl u.a.)
in: Neue Zeitschrift für Musik, 5/2000 (Schott: Mainz)

(...) Karlheinz Essls Streichtrio à trois - seul, 1998 entstanden, steht in der satztechnischen Reduktion auf expressive Gesten und Figuren in der Tradition Weberns. Dem Wechselspiel von Solo und begleitendem Hintergrund, das dem Werk seinen Namen gibt, gewinnt der 1960 geborene Komponist mittels verschiedener Techniken reizvolle klangliche Nuancen ab. (...) Mit [seinem] ca. 15 Minuten langem, bei aller Komplexität durchwegs stringentem Triosatz legt Essl (...) eindrucksvoll Zeugnis ab von der Vitalität des Wiener Musiklebens. (...)



CD Kritik (Hartmut Krones)
Orpheus Trio Wien: Streichtrios der Moderne (Schönberg, Webern, Essl u.a.)
in: Österreichische Musikzeitschrift, 10/2000 (Wien)

(...) Am überzeugendsten erscheint und hier der Live-Mitschnitt von Essl à trois - seul, der die Atmosphäre des Konzerts auf die Konserve zu bannen versteht. (...)



Konstruktion? Nein danke! (Reinhard Kriechbaum)
Das zweite Konzert in der Festspiel-Reihe "Austria today" - Komponisten der mittleren Generation
in: Salzburger Nachrichten (3 Aug 2002)

(...) Het vermaardsde Duitse Ensemble Recherche plaatst in zijn concert het werk van Essl centraal. (...)



Ars Musica - deel 2 (Peter Paul de Temmerman)
in: Financieel Economische Tijd, 12.03.2003

(...) Een complexe en strigente structuur vinden we dan weer terug in 'à trois - seul' voor strijktrio uit 1998. Darin wordt het aspect van identiteit en verscheidenheid van de gebruikte instrumenten onderzocht. (...)



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Updated: 22 Dec 2013