Karlheinz Essl

O rosa bella

Transcription after John Dunstable, John Bedingham and anonymous composers from the 15th century
for flute, clarinet, oboe, violin, viola, and cello

1981/96



Tradition und Moderne (Dr. Stefan Drees)
Besprechung der CD Renaissance transcriptions des Ensemble Recherche (Coviello Classics 2008)
in: klassik.com (19 Nov 2008)

Auch der Österreicher Karlheinz Essl bleibt in ‚O rosa bella’ für Ensemble nach John Dunstable, John Bedingham und anonymen Komponisten aus dem 15. Jahrhundert (1981-96) recht nah an den von ihm ausgewählten Originalen. Dennoch unterscheidet sich sein Ansatz wesentlich von demjenigen Wuorinens, denn Essl deckt mit seiner Zusammenstellung von insgesamt acht kurzen Sätzen die Zusammenhänge auf, die durch den Bezug unterschiedlicher Komponisten auf die Melodie ‚O rosa bella’ entstehen. So schafft er mit Bezug auf das erst im Epilog erklingende Lied ein Netzwerk musikalischer Verweise, deren jeder druch die Instrumentation eine ganz individuelle Klanggestalt erhält, und lässt zudem den Interpreten ganz bewusst – und in Anlehnung an die Praxis historisch-orientierten Musizierens – Freiräume für die agogische und dynamische Gestaltung der Übertragungen.



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Updated: 20 Nov 2008