Karlheinz Essl

Portrait KHE

Über Österreich

Electronic Soundtracks for Films about Austrian Landscapes by Georg Riha
2014


Basics | Presentations | Credits


In jahrelanger Arbeit hat der Filmemacher und Fotograf Georg Riha Österreich per Helikopter erkundet und prachtvolle Filmsequenzen von Naturlandschaften und Baudenkmälern gedreht: Vom Morgennebel am Fuß des Wilden Kaisers in Tirol bis zum Sonnenuntergang am Neusiedler See im Burgenland, vom Staudamm Kaprun bis zu den Kellergassen des Weinviertels. Lange Einstellungen, teilweise über mehrere Minuten ohne Schnitt, verleihen der Reihe einen außergewöhnlichen und entspannenden Rhythmus.

Einige diese Miniaturen wurden von Karlheinz Essl vertont und werden hier in einer Fassung ohne Sprecherstimme gezeigt.


Köflach

Köflach – Voitsberg. Der Name dieser Region ist untrennbar mit dem Braunkohlebergbau verbunden. Mehr als zweihundert Jahre lang wurde das „braune Gold“ hier im Tagbau gefördert: Brennstoff für Kraftwerke, Fabriken und Häuser. Jahrzehntelang hat schweres Gerät die Erde aufgerissen, ihr Wunden zugefügt. Die Bergbauzeit in dieser Region endete 2006, als in Bärnbach die letzte Baggerschaufel mit Braunkohle gefüllt wurde. (Text: Felicitas Freise)




Melk

Fährt man die Donau stromabwärts, wird man am Beginn der Wachau vom Stift Melk begrüßt. Der prunkvolle Bau verdankt seine heutige Gestalt dem Barockbaumeister Jakob Prandtauer. Er ist jedoch wesentlich älter.Denn schon vor mehr als tausend Jahren - genau gesagt im Jahr 976 - errichtete der Babenberger Markgraf Leopold I. hier seine Residenz. Aber was sind schon tausend Jahre? Heißt es nicht in der Bibel: „Für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag.“ (Text: Felicitas Freise)




Wolfsberg

Der Legende nach gab es einst südlich von Wolfsberg einen großen See und Zwerge, die riesige Schätze hüteten. Um an diese Reichtümer zu gelangen, fingen die Menschen einen Zwerg. Und tatsächlich - im Tausch für seine Freiheit versprach er ihnen einen Schatz. Kaum war er frei, ertönte ein lautes Donnern und - der See war verschwunden. An seiner Stelle breitete sich das fruchtbare Lavanttal aus, das die Menschen seither mit seinen Schätzen nährt. (Text: Felicitas Freise)




Dürnstein

Dürnstein in der Wachau. Ein Ort wie aus einem Märchen. Und tatsächlich rankt sich auch eine Sage um ihn:
Es war einmal... vor fast tausend Jahren. Da nahm der österreichische Herzog Leopold V. den englischen König Richard Löwenherz gefangen und sperrte ihn in Dürnstein ein. England trauerte, und niemand wusste, auf welcher Burg sich der König befand. Doch der Troubadour des Königs, ein Sänger namens Blondel, beschloss ihn zu suchen. Er reiste von Burg zu Burg und stimmte vor jeder Festung das Lieblingslied des Königs an. Und siehe da, in Dürnstein hatte er Glück. Kaum war seine erste Strophe verklungen, ertönte die zweite aus der Burg. Blondel hatte den König gefunden. Nun, auch wenn sich die Dinge wohl anders zugetragen haben. Dürnstein und seine Sage sind so eng verbunden wie König Richard Löwenherz und sein Sänger Blondel. (Text: Felicitas Freise)




Credits

Kamera, Regie und Produktion: Georg Riha
Musik: Karlheinz Essl
Texte: Felicitas Freise
Schnitt: Christopher Panzenböck
Post Production: Dominik Steiner



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Updated: 31 Dec 2016